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"Blaubarts achte Frau"
01.12.2007 — 21:00 Uhr

(USA 1938) von Ernst Lubitsch mit Claudette Colbert, Gary Cooper, Edward Everett Horton, David Niven.

Die Kinowerkstatt erinnert damit an einen Regisseur, dessen Name für einige der besten Komödien der Filmgeschichte steht. Ernst Lubitsch starb genau vor 60 Jahren, am 30. November 1947. Lubitsch war der Meister der Komödie und war ein Wegbereiter der sogenannten "Screwball-Comedy", in denen eher schwachen Männern von gewitzten und selbständigen Frauen der Kopf verdreht wurde. Der "Lubitsch-Touch" gilt noch heute als Synonym für freche, erotische Komödien. Lubitsch-Filme zeichnen sich durch einen frivolen Umgang mit Sex und den Geschlechterbeziehungen aus, ohne vulgär oder gar pornographisch zu wirken. Diese Art des Dialogs wurde als "Lubitsch-Touch" weltberühmt. Bestes Beispiel ist der Film "Serenade zu dritt" (1933), in dem sich zwei Männer und eine Frau in einer platonischen Dreierbeziehung versuchen, aber an ihren Bedürfnissen scheitern. Eine Hochzeit an der Riviera steht am Beginn der meisterhaft satirischen Komödie "Blaubarts achte Frau". Freilich keine Liebesheirat: Die verarmte Adelige Nicole de Loiselle (Claudette Colbert) ehelicht den siebenfach geschiedenen Millionär Michael Brandon (Gary Cooper) nur auf Druck ihres Vaters. Um sich zu rächen, will sie möglichst schnell wieder geschieden werden. Meisterregisseur Ernst Lubitsch lässt es in seiner satirischen Komödie über Liebesdinge in der High Society nicht an Esprit und skurrilem Witz fehlen. Für die beste komödiantische Leistung im deutschen Film wird seit 1957 jährlich vom Club der Berliner Filmjournalisten verliehen. Die Idee, den nach Ernst Lubitsch benannten Preis zu stiften, stammt von Billy Wilder.

Kategorie: Filmvorführung

Ort:
Kinowerkstatt St. Ingbert
Pfarrgasse 49
St. ingbert66386Deutschland


Kontakt:
Telefon: 06894 36821
E-Mail: kinowerkstatt@gmx.de


Weitere Informationen:
http://www.kinowerkstatt.de/

Kosten: -