Horst Stowasser - Leben ohne Chef und Staat - Buch Seit gut nem Jahr habe ich dieses Buch schon und es gehört ganz klar zu meinen Favoriten. Es geht hier wie der Untertitel schon sagt um "Träume und Wirklichkeit der Anarchisten". Aufgeteilt ist das Buch in acht Kapitel plus Anhang. Insbesondere die Form in der Stowasser schreibt vernichtet jede Langeweile und Lexikon Nachschlagerei - jedes fragwürdig erscheinende Wort wird sofort erklärt. Im ersten Kapitel geht es um "Die lachenden Verlierer - Eine Einführung ins Buch aber auch in den Anarchismus" sehr simple geschrieben verstehen es auch Menschen, die keinen Bock haben immer wieder die sachlich gehaltenen Texte, zum Beispiel von Bakunin zu lesen ( nein die Texte von Bakunin finde ich auch nicht schlecht ^^ ). In den anderen sieben Kapitel geht es um einige, etwas zurückliegende anarchistische Ereignisse. Und wie das Spass macht zum lesen, Stowasser schreibt erst einen Ausschnitt aus dem Leben eines Machno oder Kurt Wilckens in sehr unterhaltsamer Romanform. Wenn diese zuende ist geht er auf die Hintergründe der Taten und die anarchistischen Bewegungen in der die Charaktäre aktiv waren. So bekommt mensch sehr leicht viele Informationen verständlich rüber gebracht und wird gleichzeitig unterhalten.
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