Fire and Flames Festival - Frankfurt 07 anarchosyndicat vergab:
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Brigada Flores Magon in Frankfurt, das sollte mensch sich nich entgehen lassen, also die koffer gepackt und ab nach Frankfurt. Echte Punkrocker fahrn natürlich schwarz, nach 4 Stunden Bahn dann endlich das Gelände vom Festival gefunden: in einem bizarren Möbelgeschäft-Bezirk wirkten die vielen Antifas leicht deplaziert. Menschen begrüßt, dann die Ernüchterung: kein bier mehr. Nach 1 1/2 Stunden die Erkenntniss: in Frankfurt hat der Pennymarkt bis 22 Uhr auf, die andern Großmärkte leider nich. Rja,nach einer wirren Odyssee quer durch Frankfurt und gefühlten 300 "dei mudda" Witze später, zurück zur Halle, wo Rogue Steady Orchestra grad fertig warn. Naja, die seh ich irgendwo nochma. Nach dem obligatorischen durchstöbern der Plattenständen dann ma rein, Chaoze One spielte, ganz nett, hat ich aber heute kein bock drauf gehabt. Also Vokü gesucht, weil hunger-scheiße, gabs keine. Von einer illustren runde Punker erfuhr ich, dass nebenan eine Pommesbude steht. Sehr seltsam: die normalen Preise waren durchgestrichen, daneben stand: Festivalpreise, ungefähr das doppelte...
Nach dem Imbiss kam es zur Überraschung: No Respect spielt schon am ersten Tag. Also ab rein ins Warme. Leider noch ne Überraschung: die Jungs gehn auf Abschiedstour!
Als letztes stand dann Oprint Pas auf dem Programm: sehr geil, kann ich nur empfehlen die ma live zu schaun. Nervig war allerdings die Katalonien Flaggen, die in der halle zu zwanzigst hochgerissen wurden. Naja.
Der erste tag ging dem ende zu, nach der suche nach einem Pennplatz fanden wir ein paar Spermüllmatratzen und legten uns in den Hof einer Fabrik. (was dem Besitzer am nächsten morgen überhaupt nich gefiel....so ein Bekloppter!)
2. Tag
Ok wie soll mensch einen Tag rumkriegen, bis abends?
Ab in die Innenstadt, frühstücken. Dann passierte lange Zeit jar nücht. Bis: special star delüx überraschungsguest RICHARD in der Fußgängerzone.
Kai und er sind dann drunken prollend auf den Main Tower getappt, danach alle in Nenpark, wo dann eine Olympiade mit Dosen und Stöcken die Stimmung der 3 Athleten hob.
Ses,so kriegt mensch zeit um.
19 00 Uhr: Anpfiff.
War ziemlich angepisst, weil schon die zweite band ausfiel: Brixton Cats. für diese sollte ein Ersatzensemble spielen, ne Punkband aus Darmstadt. Ein Mitglied der Band hatte allerdings
ein T-Shirt, mit der Aufschrift: keine Führer. Darunter erschien ein durchgestrichenes Hakenkreuz, Eurozeichen und ein Hammer und Sichel-Symbol, ebenfalls durchgestrichen. (hehe)
Das gefiel dem Opcio k 95 Sänger gar nich, ergo durfte die besagte Punkband nich auftreten.
Aber egal, endlich: Brigada Flores Magon. Zu Beginn relativ zurückhaltend, brachen bald alle Dämme, sie spielten viele ihre Hits. sehr, sehr geil. hat sich absolut gelohnt!!!
Danach war ich etwas müde und hab mich in den Hof gehockt, hab deswegen auch Los Fastidios verpasst. Jo, das Konziwochenende war musikalisch rum, die Leute feierten aufm Innenhof noch, (allen vorran die Trunkenbolde von der Antifa NK, angeführt von ihrer Mutter Königin: dem mittlerweile sturtzbetrunkenen Bob!) während der Rest von uns sich mit der Aufgabe befasste, Richard gegen Rüsel aufzuhetzen,was rückblickend auch wunderbar funktionierte, wundervolles Amusemant!!
Die Rückfahrt verlief (bis auf JESU-Richard,der morgens halb fünf in der Frankfurter U-Bahn seine Religionsauffassung, samt Wodkaflasche unterm arm hängend, jedem Fahrgast aufdrückte und verlangte, mensch solle ihn doch den Messias nennen) relativ ruhig.
Was blieb,war ein pittoreskes Empfangskomitee am Saarbrücker Bahnhof, welches nur aus einem Manne bestehen konnte, da ohne ihn diese Geschichte einer Erwähnung unwürdig wäre: BROT
Fazit: Gute Bands, gute Musik, viel gelacht, etwas Stress. Geiles Wochenede. (ich merk grad,ich hab Stage Bottles vergessen, die warn live wie immer gut) Hinzugefügt: Mittwoch, 14. November 2007
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