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skinhead-sprechstunde |
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Dauergast
Beiträge: 665
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
Skinhead ist eine Kultur, Kommi eine politische Einstellung Also: kein DIREKTER Widerspruch Davon mal abgesehn kommt Skinhead aus der Arbeiterszene, und grade mit dem Working-Class-Bewusstsein (oder nach NPD: "britisches Lumpenproletariat") hat man doch guten Anschluss an wie auch immer geartete sozialistische Ideen. Außerdem gibts doch viele Sachen, die eigentlich nicht zusammenpassen, die aber trotzdem existieren (nationale antifa, antisemitistische anarchisten...) |
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Junger Padawan
Beiträge: 12
Status: offlineletzter Besuch: 12.04.08 |
Selbstverständnis von Red and Anarchist Skinheads: Wir sind ein Netzwerk linker Skinheads und verstehen uns als Teil von Red and Anarchist Skinheads, einem international aktiven Netzwerk. Wir sehen uns in der Tradition des Skinheadkultes, der seit mehr als 35 Jahren besteht und dessen grundlegender Bestandteil "schwarze" Musik, wie Ska und Soul ist, und der somit eindeutig antirassistisch orientiert ist. Wir wollen nicht nur gegen die landläufige Auffassung der rechten Schläger vorgehen, sondern uns aktiv gegen Rassismus im Allgemeinen wehren. Wir verstehen darunter jedoch nicht nur den offen geäußerten Rassismus, sondern auch und gerade den verdeckten "Alltagsrassismus". Die Wurzeln dieser Formen des Rassismus, die tief in die Gesellschaft reichen, sehen wir in der kapitalistischen Werteordnung und im Nationalstaatenprinzip. Ein System, dass hierauf aufbaut, lehnen wir ab. Täglich werden völlig gesetzmäßig und ganz offen Menschen in Hunger, Bürgerkrieg und staatliche Verfolgung abgeschoben. Homophobie und die daraus resultierende Diskriminierung ist immer noch weit verbreitet. Frauen sind zwar auf dem Papier dem Mann gleichgestellt, in der Realität sind sexistische Positionen jedoch weit gestreut. Im kapitalistischen System ist der Mensch nur noch reines Produktionsgut. Um die wahren Ursachen der Verschlechterung der Lebensverhältnisse zu verschleiern, werden Randgruppen als Sündenböcke herangezogen. Menschliche und soziale Werte sind nicht vorgesehen. Sie sind nicht von Nutzen im Kapitalismus, es zählt nur Profit. Wir begreifen uns - auf Grundlage der internationalen Solidarität - als einen Teil der Bewegung im globalen Kampf gegen den Kapitalismus. Wir sind der Meinung, dass nur so die rapide Verschlechterung der sozialen Umstände aufgehalten und in eine Verbesserung der Zustände weltweit umgekehrt werden kann. Da wir aber nicht nur Red & Anarchist, sondern auch und gerade Skinheads sind, sehen wir eine weitere unserer Hauptaufgaben darin, uns für bessere Umgangsformen zwischen Skinheads einzusetzen. Wir stehen klar gegen sexistische und homophobe Verhaltensweisen, da diese unserem Verständnis eines respektvollen Miteinanders widersprechen. Darüber hinaus wollen wir Konzerte, Nighter und ähnliche Veranstaltungen organisieren, um die Zahl "korrekter" Veranstaltungen, auf denen bedenkenlos gefeiert werden kann, zu erhöhen. Essentiell hierbei ist die konsequente Fernhaltung von Rechtsoffenen und Nazis von diesen Veranstaltungen. Wir unterstützen vollinhaltlich die antifaschistische und antirassistische Kulturarbeit von Cable Street Beat. Wir verstehen uns als Teil dieses Netzwerkes, stehen aber auch anderen fortschrittlichen linken Strömungen offen gegenüber. Jeder, der sich der Skinheadszene verbunden oder zugehörig fühlt und sich mit diesem Grundverständnis identifizieren kann, ist herzlich dazu eingeladen, sich bei uns zu melden und sich bei uns einzubringen! |
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Junger Padawan
Beiträge: 12
Status: offlineletzter Besuch: 12.04.08 |
Geschichte von RASH Red and Anarchist Skinheads (RASH) ist die größte Vereinigung kommunistischer und anarchistischer Skinheads mit vielen Orts- und Landesgruppen weltweit. RASH wurde 1993 von Mitgliedern der (inzwischen aufgelösten) Mayday Crew New York gegründet, nachdem zwar antirassistische aber homophobe Skinheads einen Homosexuellen ermordet hatten. Sie wollten sich damit klar gegen Homophobie, Xenophobie, Rassismus, Faschismus und Kapitalismus aussprechen. Im deutschen Sprachraum waren sie rund um die Zeitschrift „Revolution Times“ organisiert. Heute nimmt das Fanzine Red&Black der RASH-Sektion Berlin-Brandenburg diese Stelle ein. Dieser Begriff verbindet die Bezeichnung rot, was im Allgemeinen für Anhänger des Sozialismus und Kommunismus verwendet wird, mit dem Wort Skin, das die Kurzform von Skinhead darstellt. Redskins sind antifaschistisch und oft militant, zuweilen revolutionär eingestellt und unterstützen die Interessen der Arbeiterklasse. |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 83
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
So ein riesiger Haufen Affenscheisse. Du bist also Skinhead weil Skinheadmusik schwarze Musik ist (das hälst du wahrscheinlich noch für antirassistisch) und Kommunist weil Kapitalismus Menschen verhungern läßt - was natürlich auf's schärfste zu bekämpfen ist. Amen du "Skinhead"!!! |
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Fingerwundschreiber
Beiträge: 205
Status: offlineletzter Besuch: 20.08.08 |
da hat aber einer überhaupt keine manieren! du bist glob ich der letzte,der skins verarschen sollte,in anbetracht dessen,dass du ja absolut überhaupt keine ahnung von dieser (sub)kultur hast. |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 83
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
Wenn ich von etwas keine Ahnung habe, frage ich nach. Und wenn mir dann statt Antworten vor Pathos triefende Scheiße aufgetischt wird, von dem nix zu meinen Fragen passt, gibt's eben ne Ohrfeige. Aber wie kommst du drauf, dass ich keine Ahnung von dieser (Sub)Kultur habe? Nur eben RedSkins kenn ich nicht. |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 55
Status: offlineletzter Besuch: 24.04.08 |
Oi! egon eigentlich wollt ich auf deine frage, was rashies vorher waren (punx, hippies, oi's) ja schreiben: sie waren bzw. sind verkappte jesus people, allein schon wegen ihrer gradezu überirdischen gutheit. wenn ich mir aber so den verlauf des gesprächs hier anseh, sag ich jetzt doch was. es gibt 'n viel treffenderes wort als verkappte jesus people. es sind pappnasen. Cheers! |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 83
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
Achso. Danke Torsten. |
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Forum-als-Startseite-Haber
Beiträge: 419
Status: offlineletzter Besuch: 09.05.08 |
naja,...wenn jeder weiße der "schwarze" musik hört antirassistisch ist, dann frag ich mich, warum es bei konzerten mit "schwarzer" musik bis weit in die 2. hälfte des letzten jahrhunderts hinein rassentrennung gab... hm? |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 83
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
An wen ist das jetzt gerichtet? An mich oder an SHARP-saar-crew? Ich hab da ne Vermutung, aber so dämlich kannst du unmöglich sein... |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 55
Status: offlineletzter Besuch: 24.04.08 |
egon, sowas darfst du hladno pivo nicht fragen. |
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Dauergast
Beiträge: 665
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
Als dieser verschissene Streit mit den Anti-Ds auf vollstem Höhepunkt war, dachte ich, dass der Diskussions-Umgang, und der gegenseitige Respekt nicht mehr tiefer sinken kann. Ich habe mich geirrt... Ich weiß nicht was passiert ist. Früher war es in diesem Forum mal anders - Da hat man sich zugehört und sich nicht auf seine Meinung zurückgezogen wie auf eine Festung, Und man hat sich noch Argumente und keine Beleidigungen an den Kopf geworfen. @Torsten: Deine lachenden Smileys nerven mich noch mehr als "Diskussionsbeiträge" |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 83
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
Wann hat man sich hier zugehört und Argumente ausgetauscht? Nie, und das ist doch auch lustig so. Und was für Anit-Ds? |
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Fingerwundschreiber
Beiträge: 168
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
Ich hab keine ahnung, ob trolliwer recht hat, aber ich kann s mir extrem gut vorstellen... Hier hats n paar leute drin, die eine unbeirrbare Meinung haben, die sich immer im tiefsten verletzt fühlen, wenn man gegen selbige spricht, und einen daraufhin versuchen fertig zu machen. Das kotzt an! Manchmal merkt man noch, dass es hier durchaus auch anders geht, aber wird tatsächlich immer seltener. wie lang biste den schon dabei egon? |
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2-Finger-Tipper
Beiträge: 83
Status: offlineletzter Besuch: 21.11.08 |
Hab mich vor einem Jahr bei einer RAF-Diskussion eingemischt. Die RAF-Fans haben sich durch total hohle Beleidigungen gegen mich (Wüste drohte sogar mir eine auf die Fresse zu hauen) blamiert und ich habe geweint. Da hat auch kein Trolliwer den Zeigefinger erhoben. Wozu auch? |
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