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!Wichtig! AJZ Solidemos 3.8 & 4.8

Ruesel Ruesel PM senden PM senden verfasst: 26.07.2007, 11:28
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letzter Besuch:
16.11.08


Warm Up Demo : 3.8 , 16:00 , Homburg Bahnhof

Große Soli Demo : 4.8 , 13:00 , Homburg Bahnhof

Aufruf kommt vielleicht noch icon_smile . Kommt zahlreich !


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Ruesel Ruesel PM senden PM senden verfasst: 27.07.2007, 12:12
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letzter Besuch:
16.11.08

BITTE WEITERLEITEN und ZUR DEMO KOMMEN!!!!

Info: Demonstration für den Erhalt des Autonomen Zentrums Homburg
Am Samstag, den 04.08.07
Um 13.00 Uhr
Am Hauptbahnhof


Zur aktuellen Lage des Homburg, 24.07.07
„AJZ- Homburg“

Demokratie?

Vergangene Woche mussten wir als Besucher und Nutzer des „AJZ-Homburg“
durch die Presse erfahren, dass uns unser Haus als zentrales und
unabdingbares Organ unserer selbstverwalteten politischen und kulturellen
Jugendarbeit nicht mehr zur Verfügung stehen soll.. Am Folgetag wurden wir
in einer Beiratssitzung über die bereits beschlossene ersatzlose
Schließung unterrichtet. Die Entscheidung fußt auf einer nicht
veröffentlichten Benachrichtigung an den Beigeordneten Rüdiger
Schneidewind durch die Untere Bauaufsicht über den baurechtlichen Zustand
der Räumlichkeiten; dieser Schließungsbescheid war keineswegs Produkt
geschweige denn Gegenstand einer parlamentarischen Debatte im Stadtrat,
sondern wurde auf undemokratische Art und Weise von einer Einzelperson
beschlossen.

Neben einem Bruch der Zusage neuer Räumlichkeiten vor der Schließung der
alten ist diese Entscheidung losgelöst von demokratischer Legitimation,
auch weil sie ohne Absprache mit den Betroffenen gefällt wurde.

Hinter dem Zeitpunkt der Entscheidung steckt offensichtlich strategisches
Kalkül: Viele Abgeordnete sind momentan wohl in der Sommerpause, sodass
bei der Beiratssitzung kaum Vertreter von Stadt bzw. Kreis anwesend
waren, und wenn sich einer der Wenigen zu Gunsten des AJZ äußerte wurde er
vom Entscheidungsträger R. Schneidewind auf unwürdige Art und Weise in die
Schranken verwiesen.

Auch die Tatsache, dass die Informationen der Unteren Bauaufsicht an R.
Schneidewind, welche ja Grundlage des Schließungsentscheides waren, auch
auf mehrmalige und nachdrückliche Anforderung nicht veröffentlicht wurden,
verdeutlicht die mangelnde Transparenz der Entscheidung und damit die
Verweigerung einer demokratischen Konsensfindung. Außerdem entzieht die
Geheimhaltung der genauen baurechtlichen Mängel der Debatte des von uns
unterbreiteten Kompromissvorschlags, der die Schließung des baurechtlich
wohl bedenklicheren oberen und die bestimmungsgerechte Gestaltung des
unteren Stockwerks zur weitern Nutzung beinhaltet, jedwede Grundlage.

Diese aktuelle Entwicklung um das selbstverwaltete Jugendzentrum am
Güterbahnhof verdeutlicht das mangelhafte Demokratieverständnis in den
amtspolitischen Kreisen der Stadt Homburg und verdeutlicht wie stark
begrenzt die faktische Partizipation des Volkes an der politischen
Meinungs-, Willens- und Entscheidungsfindung ist. Hier offenbart sich auf
kommunalpolitischer Ebene was ein grundlegendes Problem der „modernen
Demokratien“ ist: Die Grundidee der Demokratie, nämlich die Umsetzung
einer größtmöglichen Freiheit durch die Partizipation des Volkes am
Entscheidungsfindungsprozess, wird in dem bürokratischen
machtstrukturellen Systemwirrwarr aus den Augen verloren. Durch die
Einbindung der „Volksvertreter“ in ein solch starres, eingefahrenes von
Machtstrukturen durchzogenes System wird auch die Demokratie als
statisches Element und nicht als Dynamik mit dem ständigen Streben nach
größerer Freiheit verstanden.

In unserem Kampf um den Erhalt des Autonomen Jugendzentrums, und damit um
einen Raum in dem Freiheit und Gleichheit mehr sind als standardisierte
Floskeln mit denen sich die hiesigen Demokratien schmücken, offenbart sich
also auch der Drang nach einer größeren Freiheit.
Abgeleitet aus dieser Übertragung der aktuellen Situation um das AJZ auf
die Krise der „modernen Demokratien“ rufen wir neben den Menschen mit
direktem Bezug zum
„AJZ“ auch all diejenigen auf sich mit dem Protest für den Erhalt des
„AJZ-Homburg“ zu solidarisieren, die für eine größere Partizipation des
Volkes, und damit für eine immer größer werdende Freiheit einstehen.



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Ruesel Ruesel PM senden PM senden verfasst: 02.08.2007, 22:17
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letzter Besuch:
16.11.08

m Folgenden dokumentieren wir den Aufruf zur Demonstration:

Auf zur intergalaktischen Demo für den Erhalt des AJZ Homburg (Saar)!

Was geht, was ist
Das AJZ in Homburg ist einer der letzten Plätze in der Region, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet sich außerhalb der kapitalistischen Verwertungslogik und ohne Konsumzwänge frei zu entfalten, gemeinsam in einem solidarischen Miteinander Freizeit und Politik für sich und andere zu gestalten.
Mittlerweile am vierten Standort blickt das AJZ auf eine bewegte Geschichte zurück.
Angefangen in der Jugendzentrumsbewegung, mauserte sich die Provinzstadt Homburg bald zu DER Location der Punk und Hardcore- Bewegung im Südwestdeutschen Raum.
Es blieb nicht aus, dass die Politik und die Veranstaltungen des AJZ zu Konflikten mit der Verwaltung führten. Mehrere Schließungsversuche der Stadt und andauernder Widerstand der Nutzerinnen dagegen bestimmten für einige Jahre die Situation in Homburg.

Nun ist das AJZ schon wieder in seiner Existenz bedroht!
Am Donnerstag den 19.07 wurde dem AJZ mitgeteilt, dass das Gebäude wegen angeblichen baulichen Mängel mit sofortiger Wirkung geschlossen werden soll und es auch kein Ersatzgebäude geben wird.
Was darauf folgte, war eine kraftvolle Mobilisierung der AJZlerinnen gegen die Schließung.
Die Jugendliche wiedersetzten sich dem Beschluss und hielten den Regelverkehr aufrecht.
Die Stadtverwaltung war durch die Intensität dieser Gegenwehr so überrascht das sie erst einmal auf die Räumung verzichtete.
Die Strategie der Stadt wandelt sich jetzt dahingehend den Konflikt erst einmal auszusitzen, bis sich die Wellen wieder glätten.
Diese Strategie wird jedoch nicht aufgehen!!
Wir werden dafür sorgen, dass in diese Provinzstadt keine Ruhe mehr einkehrt, bis die Zukunft des AJZ zu unseren Gunsten entschieden ist. Deswegen kommt alle an diesem Wochenende nach Homburg und helft mit dass sie damit nicht durchkommen, weder in Homburg noch anderswo. Denn eine emanzipierte Jugend braucht Freiräume, wo sie selbstbestimmt ihre Zukunft gemeinsam gestalten kann.

Autonome Freiräume erkämpfen und Verteidigen!

Nieder mit Schneidewind, für den Kommunismus!

Squat the universe!


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