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Kommunismus

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yanniC yanniC PM senden PM senden verfasst: 23.07.2007, 02:05
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19.04.08

@anarchosyndicat:

ich find es ziemlich unangebracht wenn de kommis den verrat als deren normales verhalten wäre...und muss mensch feststellen dass diese avantgarde erst wirklich mit dem lenunusmus ausgeprägt wurde jedoch is wohl auch eine kritik an der kommunistischen sowie an der anarchistischen ideologie angebracht...
es lebe der anarcho-kommunismus


SignaturIhr wollt uns was befehlen - doch ihr kommt damit nicht weiter
Hier kommt unsere Antwort - hört ihr den Synthesizer!
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anarchosyndicat anarchosyndicat PM senden PM senden verfasst: 27.07.2007, 11:30
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20.08.08

ich weiß sehr wohl,dass kommunismus ein zustand ist,hippicrust.die frage ist jedoch,wie mensch diesen zustand erreichen möchte,und da bin ich def. nicht der gleichen meinung wie ihr.
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anarchosyndicat anarchosyndicat PM senden PM senden verfasst: 27.07.2007, 11:34
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20.08.08

diese frage ist übrigens nicht antiquiert.
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Ruesel Ruesel PM senden PM senden verfasst: 27.07.2007, 12:09
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16.11.08

Welcher Meinung sind "wir" denn ? Kaderpartei oder was ? Ne ne selbst davon sind fortschrittliche kommunistiche Bewegungen schon lange weg .


Signaturhttp://www.politphotographie.net/postpessimistIn/logos/film.gif

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anarchosyndicat anarchosyndicat PM senden PM senden verfasst: 27.07.2007, 15:51
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20.08.08

gib mir beispiele für fortschrittliche kommunistische bewegungen.
abgesehen davon,kaderpartei mit kommunismus zu assoziieren ist keineswegs abwegig.das dogma der trotzkisten beispielsweise sieht vor,dass eine partei an die macht kommen muss,um die diktatur des proletariats auszurufen.sicher,auch die trotzkisten wünschen sich eine herrschaftsfreie gesellschaft(zumindest nach der machtergreifung),den selben zustand,den die anarchisten ebenfalls ersehnen.doch hier sieht mensch eindeutig die unterschiede.
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Ruesel Ruesel PM senden PM senden verfasst: 27.07.2007, 16:58
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16.11.08

beste Beispiel an dem ich mich orientiere ist http://www.umsg...blogsport.de .

Linksjugend ( ok eigentlich mehr sozialistich ) sind sogar schon so fortschrittlich .

Diese Altlasten wie Trotzkismus und Stalinismus sind immer mehr am verfallen , da gibts kaum noch welche .


Signaturhttp://www.politphotographie.net/postpessimistIn/logos/film.gif

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Botschafter_Kash Botschafter_Kash PM senden PM senden verfasst: 29.07.2007, 13:01
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20.08.08

@admin:
Ich denke sehr wohl, dass mensch aus Kronstadt, Spanien oder der Ukraine einige Schlüsse für die Zukunft ziehen kann. Und zwar, dass eine Regierung, ein Staat jeglicher Farbe und Ausrichtung immer der Feind der Freiheit ist und egal mit welcher Regierung und mit welchem Staat die Freiheit zusammenarbeitet, sie ist es die am Ende unter der Erde begraben liegt. Aus der Vergangenheit muss gelernt werden, dass autoritäre Systeme, egal ob neoliberal, weiß oder rot immer die Feinde der Freiheit und der Selbstbestimmung sind.



editiert von: Botschafter_Kash, 29.07.2007, 13:02 Uhr


Signatur29.08.08 - Solikonzert fürs JUZ St.Ingbert - Juz IGB

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Admin Admin PM senden PM senden verfasst: 29.07.2007, 20:38
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15.11.08

Ja, so gesehen würde ich dir zustimmen.


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Hippycrust Hippycrust PM senden PM senden verfasst: 30.07.2007, 15:21
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23.06.08

anarchosyndicatgib mir beispiele für fortschrittliche kommunistische bewegungen.
abgesehen davon,kaderpartei mit kommunismus zu assoziieren ist keineswegs abwegig.das dogma der trotzkisten beispielsweise sieht vor,dass eine partei an die macht kommen muss,um die diktatur des proletariats auszurufen.sicher,auch die trotzkisten wünschen sich eine herrschaftsfreie gesellschaft(zumindest nach der machtergreifung),den selben zustand,den die anarchisten ebenfalls ersehnen.doch hier sieht mensch eindeutig die unterschiede.


Gib mir ein Beispiel für fortschrittliche anarchistische Bewegungen.

Die meisten Bewegungen haben die Ereignisse des Aufstiegs der Nazis und den Holocaust nicht begriffen und bleiben mit ihren Ansichten doch meist in prä - fachistischen Zeit stecken und versuchen diese dann auf post - fachistische Gesellschaften anzuwenden. Schwachsinn vorprogrammiert.

Die Idee der Machtergreifung in Form der Eroberung der politischen Macht im Staat entstammt den Überlegungen von Marx/Engels aus dem 19. Jahrhundert und war ihrer Zeit zu bestimmten Teilen auch angemessen, aber nähere Betrachtungen zum Staat blieben Marx verwehrt, da er vorher starb.
Das mit den Alpträumen des Staatssozialimus eine Staatskritik notwendig geworden ist im Bezug auf das "Erreichen" klar geworden, dass bei einer Kritik des bestehenden die Kritik des Staates ebenso eine Rolle spielt, wie jene des Werts und der Ideologie. Diese Dinge sind nicht voneinandner zu trennen.
Dass die Kritik des Staates am radikalsten von den
"Anarchisten" wurde, steht außer Frage, aber das diese Kritik auch immer die richtige war bezweifele ich, da das Verständnis von dem was den nun "Staat" ist auch nicht viel fortschrittlicher ist als bei ewig gestrigen Kommunisten.




editiert von: Hippycrust, 30.07.2007, 15:22 Uhr


Signaturshabbat shalom motherfucker
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anarchosyndicat anarchosyndicat PM senden PM senden verfasst: 31.07.2007, 11:25
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20.08.08

is mir etwas neu,dass die anarchisten in alten zeiten alzuoft schwelgen und ihren kampf dementsprechend auslegen.
beispiele für fortschrittliche gruppen?Die FAU bsplsw.
sie suchen nach neuen wegen in der revolutionären gewerkschaftsarbeit.ich muss ehrlich sagen,ich kenne keine antiquierte anarchistische gruppe,ok auch solche dürfte es geben.ich habe die trotzkisten als beispiel aufgeführt(@rüsel:die sind relativ zahlreich,keineswegs minderheit in der kommunistischen szene),jetz gib du mir mal ein beispiel.
Zitat
Die meisten Bewegungen haben die Ereignisse des Aufstiegs der Nazis und den Holocaust nicht begriffen und bleiben mit ihren Ansichten doch meist in prä - fachistischen Zeit stecken und versuchen diese dann auf post - fachistische Gesellschaften anzuwenden. Schwachsinn vorprogrammiert.

die meisten?also wer von den beiden seiten liebäugelt denn mit dem "wehrsport" als vorbereitung zur revolution?(kein scheiß,ich war zeuge!!!)
auch hier wüsste ich nicht,welche anarchistischen gruppen du hier zitierst und darstellst.für mich is das irgendwie nicht wirklich fundiert,alles sehr sehr schwammig.
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Hippycrust Hippycrust PM senden PM senden verfasst: 31.07.2007, 16:50
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23.06.08

anarchosyndicatis mir etwas neu,dass die anarchisten in alten zeiten alzuoft schwelgen und ihren kampf dementsprechend auslegen.
beispiele für fortschrittliche gruppen?Die FAU bsplsw.
sie suchen nach neuen wegen in der revolutionären gewerkschaftsarbeit.

Neue Wege die Toten zu beleben....vielleicht sollte man es mal mit Vodoo versuchen.

[quote=anarchosyndicat]ich muss ehrlich sagen,ich kenne keine antiquierte anarchistische gruppe
Zitat
Der Anarchismus ist antiquiert.


anarchosyndicat
sie suchen nach neuen wegen in der revolutionären gewerkschaftsarbeit.

Mag sein, wirkt aber eher als würde ein Haufen engagierter Menschen Urgroßvaters Ford T-Modell wieder zum laufen bringen wollen.


anarchosyndicat
Die meisten Bewegungen haben die Ereignisse des Aufstiegs der Nazis und den Holocaust nicht begriffen und bleiben mit ihren Ansichten doch meist in prä - fachistischen Zeit stecken und versuchen diese dann auf post - fachistische Gesellschaften anzuwenden. Schwachsinn vorprogrammiert.

die meisten?also wer von den beiden seiten liebäugelt denn mit dem "wehrsport" als vorbereitung zur revolution?(kein scheiß,ich war zeuge!!!)

Kapier ich jetzt nicht, aber ich kapier sowieso nicht viel im Leben

anarchosyndicat
auch hier wüsste ich nicht,welche anarchistischen gruppen du hier zitierst und darstellst.für mich is das irgendwie nicht wirklich fundiert,alles sehr sehr schwammig.

Zitieren tu ich gar nicht, ich polemisiere nur etwas.
Ich rede von Bewegungen und du fragst mich nach Gruppen.
Natürlich ist das schwammig, wenn man von Bewegungen (Kommunismus/Anarchimus) spricht redet man schon von etwas mehr oder minder Abstrakten.

Aber wenn du jetzt ein konkretes Beispiel willst nehmen wir die FAU. Wieso Gewerkschaft?
Nach den Nazis und Auschwitz dürfte klar sein, dass das revolutionäre Subjekt "Arbeiterklasse" sich selbst ad absurdum geführt hat. Kam es 1933 zur proletarischen Weltrevolution? Nein, sondern zum Aufstieg der Nationalsozialisten. Kam es nach 1933 zur Weltrevolution? Nein zum Holocaust. Die Arbeiter haben sich on den Reigen des nationalen Sozialismus mit eingereiht.
Das Proletariat ist genauso ein Kind des Kapitalismus, wie der Bourgouise beide sind das Produkt und der Produzent des ganzen Unwahren. Die revolutionäre Gewerkschaft kann keine mehr sein.
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anarchosyndicat anarchosyndicat PM senden PM senden verfasst: 31.07.2007, 17:56
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genau das ist ja auch der grund,warum mensch sich innerhalb der FAU und anderen innerhalb der iaa von einer stereotypen gewerkschaftsarbeit entfernen.es werden neue wege beschritten.es gibt keine "klassische" arbeiterklasse mehr.du verwechselst revolutionäre gewerkschaft von heute mit der von damals.die FAU baut schon lange nicht mehr auf klassenkampf.die FAU ist eigentlich das beste beispiel für adäquatere vorgehensweise im kampfe.
was jedoch die spanische cnt angeht dürftest du recht haben,
v.a. bei der cnt tradicional.dort werden weiterhin pathetische verhältnisse von 36 propagiert.immer mehr gruppen in der iaa distanzieren sich aber mitlerweise von diesen ansichten innerhalb der cnt!
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Ruesel Ruesel PM senden PM senden verfasst: 01.08.2007, 12:59
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Auch ein Grund warum ich mich wohl eher als Kommunist sehe ist das ich auch die anarchistiche Kritik an den bestehenden Verhältnissen ( Als warum ist es so wie es ist usw.. ) nicht wirklich gut finde bzw teilweise sehr lückenhaft .
Oder auch diese Verzichtsetik die meiner Meinung nach ziemlicher Schwachsinn ist .


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Admin Admin PM senden PM senden verfasst: 01.08.2007, 16:03
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Die Verzichtsethik kannst du aber nicht allein in anarchistischen Gruppen finden, die ist innerhalb "der Linken" relativ weit verbreitet, auch unter Kommunisten.

Inwiefern und wo findest du anarchistische Kritik an den Verhältnissen und deren Zustandekommen denn lückenhaft? Anarchismus heißt ja nicht die marxistische Gesellschafts- und Kapitalismusanalyse, die ich in weiten Teilen immer noch für sehr treffend halte, abzulehnen. Nur die Schlüsse die aus dieser Analyse gezogen werden, weichen teilweise von denen kommunistischer Gruppen ab.


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Ruesel Ruesel PM senden PM senden verfasst: 02.08.2007, 11:49
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16.11.08

Naja .. es ist halt eben echt schwer da man Anarchisten und Kommunisten nicht als Gruppen mit bezeichnen kann da es innerhalb so große Unterschiede gibt.

Aber zb geht mir ( bei allen , auch kommis ) ... dieses "Die da oben sind dran Schuld" denken auf den Sack . Es sind nicht "die da Oben" weil das vermeintlich böse Menschen sind .


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