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| Politik: JUZ St. Ingbert bleibt! vorerst |
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| verfasst von Durruti am Mittwoch, 01. Oktober 2008 |
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Erste Schlacht gewonnen! Die Kündigung zum 30.09.2008 des Nutzungsvertrages in der Pfarrgasse des Vereins Jugendzentrum in Selbstverwaltung St. Ingbert wurde heute auf der Stadtratssitzung vorerst ausgesetzt. Neben den Grünen, der SPD und den Freien Wählern sprach sich heute auch die Familienpartei gegen diesen Schnellschuß aus und die ganze Problematik (Standort Musikschule, Standort JuZ) soll in den nächsten Monaten neu aufgerollt werden. Somit ist das JUZ St. Ingbert vorerst bis zu einem evtl. neuen Stadtratsbeschluss gesichert. Detaillierte Informationen über den heutigen Beschluss folgen die Tage. Grund genug zu feiern: Freitag, 03.10. - 20.00 Uhr Cocktailparty @JuZ IGB Dienstag, 07.10. - 19.00 Uhr Punkkonzert mit No Exit (aus Berlin) und Sick Agenda im JUZ St. Ingbert |
(keine Kommentare)
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| Sonstiges: Jugendzentrum St.Ingbert zeigt Earthlings |
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| verfasst von serum am Donnerstag, 25. September 2008 |
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"Höchst empfehlenswert!" sei die Dokumentation entnehme ich dem Blog des Jugendzentrum St. Ingbert. Nach der Vollversammlung heute Abend (25.9.08) soll er vorgeführt werden. Gezeigt werden soll die Dokumentation Earthlings. Um nicht lange um den heißen Brei zu reden komme ich direkt zur Sache. Es handelt sich hierbei um den bekannten Propagandafilm aus der Tierrechtsideologenszene, der nicht ohne Nazivergleich und Holocaustrelativierung auskommt. So wird in der Doku zuerst der jüdische Schriftsteller, KZ-Überlebende und Veganer Isaac Singer mit seinem bekannt gewordenen Nazivergleich "in ihrem Verhalten gegenüber Kreaturen waren alle Menschen Nazis" zitiert und dann folgen Bilder von einer Deportation aus dem Dritten Reich und aus dem Vernichtungslager Ausschwitz; anschliessend schaut ein Affe hinter Gittern mit Glubschaugen in die Kamera und dann wird eine Kuhherde in Gefangenschaft gezeigt. Ein klarer Holocaustvergleich mit folgendem Begleittext: Der Vergleich zum Holocaust ist sowohl absichtlich als auch klar: eine Gruppe von Lebewesen erleidet Qualen unter der Hand einer anderen. Auch wenn einige argumentieren, das Leiden von Tieren könne unmöglich mit dem von früheren Juden oder Sklaven verglichen werden, so existiert in der Tat eine Parallele. Und für die Gefangenen und Opfer dieses Massenmordes ist ihr Holocaust alles andere als vorbei. Es gruselt mich. Es macht mich sprachlos. Dass in einem Jugendzentrum solch ein Film gezeigt wird ist einfach pervers. So etwas können sich wohl nur abgehärtete Sadisten, Antispeziesisten und Deutsche reinziehen, die sich in der Doku bei Popcorn und Chips so nahe kommen. Der Sadist freut sich über soviel Videomaterial des Grauens und der Bestialität gegenüber Tieren in einem Haufen; der Antispeziest freut sich über den gelungenen Vergleich und der Deutsche kann sich sicher sein, das nicht nur seine Großeltern Nazis gewesen sind. Willkommen in Deutschland liebe Juzler! Quelle: http://knes1.blogsport.de/ ---------------------------------------------------- Ich finde es persönlich sehr bedenklich, dass für so einen Film auch hier bei chaoskanal im Kalender für die Doku heute Abend geworben wird und würde mich darüber sehr freuen, wenn der Hinweis gelöscht würde. |
(16 Kommentare)
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| Punk: Neue Trailer zum Chaostage Film |
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| verfasst von Admin am Mittwoch, 17. September 2008 |
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Knapp zwei Wochen vor der Premiere des Chaostage Films am 3. Oktober in Hannover, gibt es neues Material um sich die Zeit bis dahin zu vertreiben. Zum einen wären da zwei neue Trailer. Einer zum Konzert anlässlich der Premiere und einer zum Film mit den Weisheiten von Tobias Scheisse. Wer mehr auf lesen steht, der findet außerdem ein schönes buntes Magazin zum Film, in dem die Handlung, die Schauspieler, die Bands und was mensch sonst noch so wissen muss vorgestellt werden. Besondere Beachtung verdienen dort die Seiten 26 und 27, auf welchen die Sponsoren des Films vorgestellt werden und die die Frage aufwerfen, für welchen Mist diese Firmen eigentlich Geld ausgeben. |
(keine Kommentare)
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| Termine: Aufruf zur Demonstration: JUZ bleibt in der Pfarrgasse und selbstverwaltet |
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| verfasst von diystattnurdabei am Dienstag, 09. September 2008 |
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Der seit 28 Jahren bestehende Nutzungsvertrag des selbstverwalteten Jugendzentrum St. Ingbert wurde kurzfristig innerhalb einer 3 monatigen Frist zum 30.09.2008 gekündigt. Grund dafür ist die geplante Zentralisation der städtischen Musikschule, welche nach Angaben der Stadtverwaltung nur in den Räumlichkeiten des jetzigen Jugendzentrums möglich wäre. Der Verein Jugendzentrum St. Ingbert in Selbstverwaltung e. V. leistet seit 1976 ehrenamtliche Jugendarbeit, die von den Jugendlichen selbst gestaltet wird. Das JUZ ist ein offenes Haus mit einem bunten Besucherspektrum. Hier finden Veranstaltungen aller Coleur, frei von jeglichem Konsumzwang statt. Diese werden, wie der alltägliche Betrieb, von einer offenen, wöchentlich tagenden, basisdemokratischen Vollversammlung organisiert. Die Selbstverwaltung bietet einen maximalen Grad an Gestaltungsfreiheit, Kreativität und fördert den Umgang mit Verantwortung, sowie demokratisches Bewusstsein. Seit 2002 wird uns eine Renovierung des Gebäudes zugesagt. Diese wurde trotz Beschlüssen des Stadtrates, Vereinbarungen mit der Stadtverwaltung und Forderungen an das Jugendzentrum immer wieder aufgeschoben. In Eigeninitiative führten die Jugendlichen Sanierungsarbeiten und notwendige Reparaturen durch, sogar eine Skaterampe wurde gebaut. Durch die jüngst ausgesprochene Kündigung unserer Räumlichkeiten ist nun klar, dass es keine Renovierung geben soll. Stattdessen ist geplant das Jugendzentrum in ein denkbar ungeeignetes Gebäude am Stadtrand zu verlegen, welches sich in einem noch schlechteren Zustand als das jetzige befindet. Angesichts der ausbleibenden Renovierung der Pfarrgassschule, glauben wir auch nicht an einen Umbau und Renovierung des Ersatzgebäudes, welches, u.a. wegen seiner dezentralen Lage und ungeeigneten Raumaufteilung, für unsere Bedürfnisse nicht geeignet ist. Selbst eine Woche vor der Kündigung fanden noch Gespräche bezüglich der Renovierung zwischen JUZ, Stadtratsmitgliedern und Stadtverwaltung in der JUZ-Beiratssitzung statt. Dies verdeutlicht, dass die Entscheidung des Stadtrates zur Kündigung im Eilverfahren durchgesetzt wurde. Die Stadtverwaltung nannte keine Alternativen zur Unterbringung der Musikschule, wodurch der Stadtrat zu seiner Entscheidung gegen den Verbleib des JUZ in der Pfarrgasse 49 genötigt wurde. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen, wir fordern die Rücknahme der Kündigung und die längst anstehende Renovierung. Es muss geprüft werden, ob andere Gebäude für die Musikschule geeignet sind. In einer Stellungnahme rechtfertigt der Oberbürgermeister Georg Jung mit seiner Aussage, dass eine Stadt "nie statisch" sei, den Rauswurf des JUZ aus der Pfarrgasse 49. Als Chef der St. Ingberter Stadtverwaltung hält er es nicht für nötig sich an mit uns getroffene Vereinbarungen zu halten und glaubt sich außerdem im Recht, jederzeit gegen den Mietvertrag des JUZ verstoßen zu dürfen. Beispielsweise behauptet er, er könne "sein Eigentum besichtigen wann er wolle", obwohl er wissen müsste, dass dem natürlich nicht so ist. Auch wenn Georg Jung in der Öffentlichkeit stets beteuert "hinter einem Jugendzentrum in Selbstverwaltung zu stehen" zeugt sein respektloser Umgangston uns gegenüber eher davon, dass wir scheinbar nicht in sein Stadtbild von St. Ingbert passen und er sich das JUZ wohl lieber hinter den Mond wünscht. Die jüngsten Ereignisse sind eine klare Absage an ehrenamtliche und selbstorganisierte Jugendarbeit in St. Ingbert. Darum rufen wir alle fortschrittlich denkenden Menschen und Gruppen auf, an unserer Demonstration am 27. September 2008 für den Erhalt des Jugendzentrums in der Pfarrgasse und in Selbstverwaltung teilzunehmen. JUZ BLEIBT STATISCH UND SELBSTVERWALTET!! Treffpunkt: 12:30 Uhr Bahnhof St. Ingbert 27.09.2008 Danach ist noch ein Festival im JUZ mit freiem Eintritt:
Kostenpunkt: 0,- Euro Mehr Infos auf der Homepage des JUZ |
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| Termine: 26.-28.09.2008 - Fest der CNT - Metz |
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| verfasst von AntiNationale_Offens am Sonntag, 07. September 2008 |
| Von Freitag den 26'ten bis Sonntag den 27'ten findet in Metz ein Fest der dortigen anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT statt. Vorträge, Infoveranstaltungen und Konzerte. |
(1 Kommentar)
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